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Radweg "Alter Bahndamm" Wulkenzin-Mallin

Wulkenzin, den 24.07.2017

Seit Jahren warten - nicht nur die Radsportfreunde und Hobbyradler aus Neuendorf und Wulkenzin - sondern aus der ganzen Umgebung der Seenplatte auf die durchgängige

Schließung des Radweges zwischen Neubrandenburg und Penzlin. Insgesamt eine Strecke von ca. 12 km, die von Wulkenzin über Mallin /Krukow bis Penzlin – Anschluß an die B192 den alten Bahndamm nutzt. Soweit seit Jahren als Radweg überwiegend erschlossen – bis auf das 1,5 km lange Teilstück von Wulkenzin nach Mallin (s. Grafik rot markiert)- da müssen sich die Radler nach wie vor auf der ausgefahrenen Grasnarbe quälen, was bei nassem Wetter durchaus auch schon mal gefährlich werden kann. Da hat man doch vor Jahren beim Ausbau dieses Radweges einfach an der alten Kreisgrenze

MÜR – MST Schluss gemacht und die „Müritzer“ waren da offensichtlich bei der Planung und Ausführung etwas cleverer als die „Mecklenburg- Strelitzer“. Hätten sich die beiden Kreise

da nicht schon auf den lückenlosen Ausbau der Strecke einigen müssen!? Einfach kleinkariertes kommunalrechtliches und/oder –politisches Handeln.

 

Aber nun kursiert ja schon mindestens 2 Jahre die Information in der Gemeinde und Umgebung, dass dieses Versäumnis korrigiert und das Teilstück 2017 nun endlich auch gebaut wird.

So sahen auch tatsächlich alle Anzeichen dafür aus. Die notwendigen Voraussetzungen, die dazu von der Gemeinde Wulkenzin zu erbringen bzw. zu schaffen waren, wurden von ihr ausnahmslos erfüllt, wie z.B. Vorplanung, Grundstückserwerb, Eigenmittelbereitstellung etc. Auch die Frage Fördermittel schien beantwortet. Nun lag es in der Hand und Verantwortung des Landkreises, den Ausbau zu realisieren; es sollte also wirklich los gehen. Weit gefehlt!

Im Ergebnis baufachlicher Prüfung sind „Nacharbeiten“ hinsichtlich Förderung durch das LFI notwendig und darüber hinaus ist wohl auch die letzte gültige Naturschutzgenehmigung abgelaufen und muss neu beantragt werden. Das muss man wohl als krasses Versäumnis des Landkreises bezeichnen. Landrat Kärger ist auf der letzten Landkreistagssitzung am 03.07. zu dem Thema bereits angesprochen worden und hat für die nächsten 14 Tage eine schriftliche Stellungnahme zugesagt.

Wir bleiben dran und berichten aktuell weiter über das Thema.

 

Mit Schreiben vom 18.07.17 informiert der Landrat aktuell auf unsere Anfrage am 03.07.17:

 

Die vom Landesförderinstitut (LFI) festgestellten, offenen Fragen hinsichtlich der erforderlichen Bau- und Finanzierungsunterlagen wurden abschließend bearbeitet. Die fehlenden Unterlagen wurden dem LFI übersendet. Die Naturschutzgenehmigung wurde am 04.07.17 neu erteilt. Alle offenen Fragen sind damit beantwortet. Der Landrat hat zugesichert, nach Vorliegen der Unterlagen beim LFI auf eine schnelle Bearbeitung zu drängen. Auf die Frage nach einem möglichen Baubeginn wird mitgeteilt, dass nach Vorliegen des Zuwendungsbescheides hoffentlich noch im Herbst 2017 begonnen werden kann. Voraussetzung ist die abschließende Prüfung durch das LFI. Wir bleiben dran!    

 

 
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