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Radweg "Alter Bahndamm" Wulkenzin-Mallin

Wulkenzin

Seit Jahren warten - nicht nur die Radsportfreunde und Hobbyradler aus Neuendorf und Wulkenzin - sondern aus der ganzen Umgebung der Seenplatte auf die durchgängige

Schließung des Radweges zwischen Neubrandenburg und Penzlin. Insgesamt eine Strecke von ca. 12 km, die von Wulkenzin über Mallin /Krukow bis Penzlin – Anschluß an die B192 den alten Bahndamm nutzt. Soweit seit Jahren als Radweg überwiegend erschlossen – bis auf das 1,5 km lange Teilstück von Wulkenzin nach Mallin (s. Grafik rot markiert)- da müssen sich die Radler nach wie vor auf der ausgefahrenen Grasnarbe quälen, was bei nassem Wetter durchaus auch schon mal gefährlich werden kann. Da hat man doch vor Jahren beim Ausbau dieses Radweges einfach an der alten Kreisgrenze

MÜR – MST Schluss gemacht und die „Müritzer“ waren da offensichtlich bei der Planung und Ausführung etwas cleverer als die „Mecklenburg- Strelitzer“. Hätten sich die beiden Kreise

da nicht schon auf den lückenlosen Ausbau der Strecke einigen müssen!? Einfach kleinkariertes kommunalrechtliches und/oder –politisches Handeln.

 

Aber nun kursiert ja schon mindestens 2 Jahre die Information in der Gemeinde und Umgebung, dass dieses Versäumnis korrigiert und das Teilstück 2017 nun endlich auch gebaut wird.

So sahen auch tatsächlich alle Anzeichen dafür aus. Die notwendigen Voraussetzungen, die dazu von der Gemeinde Wulkenzin zu erbringen bzw. zu schaffen waren, wurden von ihr ausnahmslos erfüllt, wie z.B. Vorplanung, Grundstückserwerb, Eigenmittelbereitstellung etc. Auch die Frage Fördermittel schien beantwortet. Nun lag es in der Hand und Verantwortung des Landkreises, den Ausbau zu realisieren; es sollte also wirklich los gehen. Weit gefehlt!

Im Ergebnis baufachlicher Prüfung sind „Nacharbeiten“ hinsichtlich Förderung durch das LFI notwendig und darüber hinaus ist wohl auch die letzte gültige Naturschutzgenehmigung abgelaufen und muss neu beantragt werden. Das muss man wohl als krasses Versäumnis des Landkreises bezeichnen. Landrat Kärger ist auf der letzten Landkreistagssitzung am 03.07. zu dem Thema bereits angesprochen worden und hat für die nächsten 14 Tage eine schriftliche Stellungnahme zugesagt.

Wir bleiben dran und berichten aktuell weiter über das Thema.

 
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